Willkommen in Afrika!
Nach einer etwas beschwerlichen Anreise - alles in allem dauert diese von Haustür bis ins Hotelzimmer fast 24 Std. - empfängt uns das ausgesprochen freundliche Personal vom Bahari Beach Hotel. Das Bahari Beach Hotel ist ein bekanntes 4-Sterne-Resort an der Nordküste Kenias, direkt am Nyali Beach in der Nähe von Mombasa gelegen. Es zeichnet sich besonders durch seine Architektur im afrikanischen Swahili-Stil und seine Lage auf einer Korallenfels-Klippe aus, die einen spektakulären Panoramablick auf den Indischen Ozean bietet.
Die Anlage ist familiär, ruhig und sehr gepflegt. Der weitläufige tropische Garten mit Kokospalmen, Fischteichen und sogar Schildkrötengehegen sorgt für ein entspanntes Flair. Das Hotel liegt erhöht. Zum Strand (Nyali Beach) gelangt man über Treppen. Zu beachten ist, dass Ebbe und Flut hier stark ausgeprägt sind, was das Baden im Meer zeitweise einschränkt.
Besonders loben kann ich die Freundlichkeit des Personals, die Sauberkeit und das gute Preis-Leistungs-Verhältnis. Auch der Ausblick von der Klippe ist ein echtes Highlight. Das Bahari Beach Hotel ist ideal, wenn Sie ein kleineres, persönlicheres Hotel mit afrikanischem Charme suchen und keinen riesigen, modernen Luxuskomplex erwarten. Es ist ein sehr guter Ausgangspunkt für Ausflüge in die Region oder Safaris.
Rote Erde, weiße Gipfel: Das Beste von Tsavo und Amboseli in vier Tagen
Die Rundreise „Kenia – Kilimanjaro & Amboseli“ ist ein Klassiker im TUI-Programm und lässt sich ideal in einen Strandurlaub an Kenias Küste integrieren. Sie gilt als „Appetithäppchen“ für Afrika-Einsteiger, da sie in kurzer Zeit (4 Tage/3 Nächte) einige der spektakulärsten Landschaften Kenias abdeckt.
1. Tag: Mombasa – Tsavo Ost Nationalpark
Fahrt in den Tsavo Ost, bekannt für seine „roten Elefanten“ (die sich mit der eisenhaltigen Erde einpudern). Erste Pirschfahrt nach dem Mittagessen in der Lodge. Wir wohnen in der Ashnil Aruba Lodge, welche direkt am Aruba-Damm liegt, wo viele Tiere zum Trinken hinkommen.
2. Tag: Tsavo Ost – Amboseli Nationalpark
Die Reise geht weiter in den Amboseli Park, der „Heimat des Afrikanischen Elefanten“ an der Grenze zu Tansania. Dies ist der Höhepunkt für Fotografen: Hier ziehen Elefantenherden vor der majestätischen Kulisse des Kilimanjaro vorbei. Der Kilimanjaro liegt vollständig in Tansania, nahe der kenianischen Grenze. Er ist mit 5.895 Metern der höchste Berg Afrikas. In der Sprache der Einheimischen bedeutet sein Name "Berg des Wassers", weil er die gesamte Region mit Schmelz- und Regenwasser versorgt.
Wir wohnen in der Amboseli Serena Safari Lodge. Eine wunderschöne Lodge im Schatten des Kilimanjaro mit Blick auf die Sümpfe.
3. Tag: Amboseli – Taita Hills
Nach einer Morgenpirsch im Amboseli besuchen wir ein Massai-Dorf und fahren anschließend weiter zum Taita Hills Schutzgebiet. Ein besonderes Erlebnis ist hier die Übernachtung in der berühmten Salt Lick Safari Lodge. Das Highlight: Die Zimmer stehen auf Stelzen über einem beleuchteten Wasserloch.
4. Tag: Taita Hills – Mombasa
Abschluss-Safari und Rückreise an die Küste zu unserem Strandhotel mit einem Stopp in den Taita Hills, bei dem wir einen Baum pflanzen, um die lokale Umwelt zu unterstützen.
Da die Tour nur 4 Tage dauert, lässt sie sich perfekt mit einem Badeurlaub kombinieren, ohne dass man die ganze Zeit „aus dem Koffer“ leben muss. Allerdings muß man bedenken, dass täglich viel Zeit im Auto verbracht wird (bis zu 7 Std.) und die Straßenverhältnisse recht abenteuerlich sind.
Nach 2 entspannten Tagen in unserem Strandhotel, packt uns erneut die Abenteuerlust und wir unternehmen einen Tagesausflug nach Funzi Island.
Unsere Bootsfahrt auf dem Ramisi-Fluss führt mitten durch dichte, sattgrüne Mangrovenwälder – ein echtes Naturparadies, in dem man mit etwas Glück seltene Vögel und sogar Krokodile beobachten kann. Faszinierend ist der Blick auf die einheimischen Fischer, die in dieser idyllischen Kulisse ihrer harten Arbeit nachgehen.
Der erste Stopp ist ein kleines Highlight: die Funzi-Sandbank. Mitten im türkisblauen Meer taucht bei Ebbe dieses weiße Sandparadies auf, das zum Schwimmen einlädt.
Nach dieser Erfrischung geht es weiter zur eigentlichen Insel Funzi. Bei einem Spaziergang durch das Dorf und dem Besuch der Schule können wir ein wenig in die authentische Swahili-Kultur eintauchen und mehr über den traditionellen Lebensstil der Inselbewohner erfahren. Wir bestaunen einen 900 Jahre alten Affenbrotbaum auf dem Dorfplatz.
Was wäre ein solcher Tag ohne die passende Verpflegung? Mittags gab es ein exzellentes Suaheli-Meeresfrüchtebuffet: frisch gegrillter Fisch und Krabben, aromatischer Kokosreis und süße tropische Früchte.
Mit der Meeresbrise im Gesicht und gutem Essen im Bauch war dies der perfekte Abschluss, bevor es entspannt zurück zum Festland ging.
Die restlichen Tage verbringen wir wieder entspannt in unserem Strandhotel.















































